Monday, June 05, 2006

Klein Europa


03.06.2006 Neben Nagasaki im Süden, Yokohama in der Bucht von Tokyo und Hakodate ganz im Norden, war Kobe ein weiterer Vertragshafen, der nach 1854 für den internationalen Handel und damit für Ausländer geöffnet wurde. Landschaftlich sehr schön am Hang mit Blick auf den Hafen gelegen, wurde der Stadtteil Kitano zu einem Vorort mit europäischem Flair.

Darauf ist man in Kobe auch heute noch stolz. Im Gegensatz zu Yokohama oder Nagasaki mangelt es der Stadt aber an weiteren Attraktionen – wenn man einmal vom Erdbeben-Gedächtnispark absieht – weshalb die historischen Tatsachen gnadenlos touristisch ausgebeutet werden.

Japanerinnen tragen Spitzenhäubchen und geben sich italienisch, holländisch oder dänisch.



Alles, was auch nur im entferntesten europäisch anmutet, ist willkommen.

Und natürlich war Kitty auch schon da.

No comments: